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Telekom tarifvertrag gehalt

Trotz dieser Vereinbarung kündigte das Management der Deutschen Telekom im September 2006 seine Absicht an, das Unternehmen umzustrukturieren. Im Februar 2007 einigte sich der Aufsichtsrat des Unternehmens gegen die Stimmen der Arbeitnehmervertreter auf die Gründung von drei neuen Spin-off-Organisationen unter dem Namen T-Service. Das Unternehmen kündigte zudem an, rund 50.000 Mitarbeiter, darunter 20.000 Beamte, von der Deutschen Telekom auf diese Dienstleistungsunternehmen zu verlagern und forderte, dass diese Mitarbeiter eine Lohnkürzung um 12 % und eine Verlängerung der normalen Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich akzeptieren sollten. Ver.di wies diese Forderungen zurück und nahm Verhandlungen auf, um die Bezahlung und die Bedingungen für die Auslagerung der Beschäftigten zu sichern. Am 26. April 2007 scheiterten die Verhandlungen über den Abschluss eines neuen Tarifvertrags. Nach einer Reihe von kurz gehenden Warnstreiks hat ver.di rund 22.000 Mitglieder zur Stimmabgabe aufgerufen. Auch wenn Berufsbeamte vom Streikrecht ausgenommen sind, hat ver.di dies im Laufe des Streits nicht bestritten. Am 20. Juni 2007 einigten sich die United Services Union (vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, ver.di) und die Deutsche Telekom AG nach sechswöchigem Streik auf ein Tarifpaket, das die Bezahlung und die Bedingungen für rund 50.000 Mitarbeiter der Deutschen Telekom regelt.

Diese Arbeitnehmer sollen ab dem 1. Juli 2007 unter dem Dachnamen T-Service in drei neue Dienstleistungsunternehmen versetzt werden. Zu den Kernpunkten der Vereinbarung gehören die Verlängerung der Wochenarbeitszeit von 34 auf 38 Stunden ohne Lohnausgleich und eine Senkung des Lohnniveaus um 6,5 % über einen Zeitraum von 42 Monaten. Im Gegenzug für diese Zugeständnisse erklärte sich das Unternehmen, dass es bis Ende 2012 keine obligatorischen Entlassungen geben werde. Die Pläne der Deutschen Telekom, neue Dienstleistungsunternehmen außerhalb des Rahmens der aktuellen Tarifverträge zu gründen, müssen vor dem Hintergrund des Fehlens eines Branchentarifvertrags im Kommunikationssektor geprüft werden. Aufgrund der zersplitterten Verhandlungssituation und der mangelnden gewerkschaftlichen Stärke haben mehrere Wettbewerber des Unternehmens entweder beschlossen, keinen Tarifvertrag abzuschließen, oder nur Tarifverträgen zugestimmt, die ein vergleichsweise niedriges Lohnniveau vorsehen. Damit ist ver.di im Streit mit der Deutschen Telekom in eine schwierige Lage geraten. Es bleibt abzuwarten, ob das Ergebnis von den Arbeitgebern in anderen Sektoren, wie z.

B. bei den Postdiensten, als Signal wahrgenommen wird, ähnliche Strategien zu verfolgen, um die Rentabilität durch Senkung des Lohnniveaus und Arbeitszeitverlängerung zu steigern. Am 20. Juni 2007 begrüßte die Deutsche Telekom in einer Presseerklärung die Vereinbarung als wichtigen Schritt zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Das Management des Unternehmens zeigte sich zufrieden, dass es im Jahr 2010 Kosteneinsparungen im Rahmen seiner Zielspanne von 0,5 bis 0,9 Mrd. € erzielen wird. Damit kann die Deutsche Telekom die 50.000 Arbeitsplätze in den neuen Dienstleistungsunternehmen sichern. Das gilt für die deutsche Gewerkschaft ver.di, die mehrere Tarifverträge ausgehandelt hat, um die Löhne für Arbeitnehmer während der Pandemie in Branchen vom Einzelhandel über die Finanzierung bis hin zum Gesundheitswesen zu erhöhen. Genauer gesagt ist die Lohnskala in zwei gleiche Teile unterteilt; diejenigen in der Hälfte mit niedrigeren Löhnen erhalten die größere Lohnerhöhung von 5,2%, während diejenigen in der oberen Hälfte eine Erhöhung von 4,8% erhalten. Die Lohnerhöhungen werden in zwei Phasen eingeführt, am 1. Mai 2018 und am 1. Mai 2019.

Die niedrig bezahlte Gruppe wird ihre Löhne um 3,1 % und dann um 2,1 % erhöhen, während die Löhne der Zweitbeschäftigten um 2,7 % und dann um 2,1 % steigen werden.



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